Viele Menschen laufen gern – bis der Rücken beginnt, sich zu melden. Mal schleichend. Mal akut. Mal ohne klare Diagnose?
Ob Bandscheibenvorfall in der Vergangenheit, wiederkehrende Hexenschüsse oder das Gefühl, dass der Rücken beim Laufen ständig unter Spannung steht – dieser Workshop richtet sich an alle, die weiter laufen möchten, aber ihrem Rücken endlich eine tragfähige, gesunde Basis geben wollen.
Typische Beschwerden, mit denen Menschen zu uns kommen:
Zustand nach Bandscheibenvorfall
wiederkehrende Hexenschüsse
chronische oder idiopathische Rückenschmerzen
Beschwerden in der Lendenwirbelsäule (LWS)
Spannungen oder Schmerzen in der Brustwirbelsäule (BWS)
Nacken- und Halswirbelsäulenprobleme (HWS)
Rückenbeschwerden ohne klaren Befund
das Gefühl, dass die eigene Lauftechnik den Rücken „mitnimmt“
Fast immer verbunden mit der Frage:
Kann Joggen meinem Rücken gut tun – oder schade ich mir damit?
Worum es in diesem Workshop wirklich geht
Wir betrachten den Rücken nicht isoliert, sondern als Teil eines Gesamtsystems. Denn die Wirbelsäule läuft nicht allein – sie wird getragen, geführt und beeinflusst:
vom Fuss
vom Sprunggelenk
von der Hüfte
von Haltung, Rhythmus und Laufstil
Unser Ziel ist nicht „perfektes Laufen“, sondern: eine Technik, die den Rücken entlastet statt belastet.
Inhalte & Ablauf
1. Verstehen, wie Rückenprobleme beim Laufen entstehen
Grundverständnis von Wirbelsäule, Bandscheiben und Muskelketten
Warum viele Rückenprobleme nicht im Rücken beginnen
Typische Laufmuster, die Rückenschmerzen begünstigen
2. Der Fuss als Spiegel der Wirbelsäule
Zusammenhang zwischen Fussbelastung und Wirbelsäulenspannung
Warum sich Fehlhaltungen oft plantar abbilden
Rolle von Fersenlastigkeit, Vorneigung und fehlender Dämpfung
3. Dynamische plantare Druckmessung
Lauf über die Messplatte in Bewegung
Analyse der Druckverteilung beim Joggen
Einordnung der Ergebnisse in dein individuelles Laufbild
4. Videogestützte Laufanalyse
Videoanalyse auf dem Laufband
Erkennen von Haltung, Oberkörperarbeit und Rhythmus
Konkrete Ansatzpunkte zur Rückenentlastung
5. Praxis in der Natur
Lauf- und Wahrnehmungsdrills im Wald und draussen
Arbeit an Aufrichtung, Lockerheit und Schrittökonomie
Übertragung in dein eigenes, alltagstaugliches Laufen
6. Mobility & Stabilität für den Rücken
Hüftmobilisation zur Entlastung der LWS
Wirbelsäulenmobilisation für BWS & HWS
einfache Routinen für Zuhause
weniger Spannung – mehr Beweglichkeit beim Laufen
Für wen ist dieser Workshop geeignet?
Läufer:innen mit Rückenbeschwerden
Menschen nach Bandscheibenvorfällen oder längeren Rückenepisoden
Sportlich aktive Menschen mit wiederkehrender Rückenproblematik
Alle, die laufen wollen, ohne ständig Angst vor dem nächsten Schmerz zu haben
Vielleicht ist dein Rücken nicht das Problem – sondern die Art, wie du ihn bisher benutzt hast.
Deutschland: Zur Mittagspause besteht die Möglichkeit, optional an der Verpflegung der Alanus Hochschule teilzunehmen. Die Küche ist vegetarisch bis vegan ausgerichtet und folgt biodynamischen Anbaurichtlinien. Die Verpflegung ist nicht verpflichtend und kann bei der Buchung einfach dazugebucht werden (bitte bei Bemerkungen angeben).
Schweiz: Der Nachmittagsworkshop ist ohne Verpflegung. Wir werden Pausen machen, nimm gerne einen Snack mit.